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Vergütung entscheidet über Kosten, aber genauso über Vertrauen, Motivation und wahrgenommene Fairness. Genau deshalb wird sie in vielen Organisationen lange nicht angefasst, selbst wenn die bestehenden Systeme längst an ihre Grenzen stoßen.
Bei der F/G/M Mettchen Müller GmbH sah man sich einer schwer nachvollziehbaren Berechnung leistungsbezogener Vergütungsbestandteile, hohem manuellem Aufwand in der Personaladministration und begrenzten Möglichkeiten konfrontiert, Leistung wirklich differenziert und fair abzubilden. Monteure erfuhren häufig erst mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung, ob sie eine Leistungsprämie erhalten und in welcher Höhe. Eine vorausschauende Einschätzung war kaum möglich. Transparenz entstand, wenn überhaupt, erst im Nachhinein.
Aus Sicht der Personal- und Organisationsentwicklung zeigten sich drei zentrale Problemfelder:
Fehlende Nachvollziehbarkeit für Mitarbeitende
Die Logik hinter der Prämienberechnung war für die Monteure nicht oder nur mit erheblichem Aufwand nachvollziehbar. Vor Monatsende ließ sich kaum einschätzen, welcher Leistungsgrad zu welcher Prämienhöhe führt. Leistung und Vergütung standen zeitlich und inhaltlich zu weit auseinander.
Hoher manueller Aufwand in der HR-Administration
Die Berechnung der leistungsbezogenen Vergütungsbestandteile basierte auf komplexen Excel-Logiken. Die Personaladministration war regelmäßig mehrere Tage damit beschäftigt, Daten zusammenzutragen, zu prüfen und manuell zu verrechnen. Unter diesen Bedingungen ließen sich Transparenz und Effizienz kaum vereinen.
Begrenzte Steuerungsmöglichkeiten
Das bestehende System bot zu wenige Stellschrauben, um Leistung differenziert abzubilden. Eine faire Gewichtung unterschiedlicher Leistungsaspekte war nur eingeschränkt möglich.
Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, die bestehende Prämiensystematik grundlegend zu modernisieren. Es ging nicht darum, mehr Druck aufzubauen, sondern darum, eine Lösung zu schaffen, die für Mitarbeitende, HR und Management gleichermaßen nachvollziehbar ist.
Mit der Einführung von maXzie setzte die F/G/M Mettchen Müller GmbH auf ein digitales System, das genau an den identifizierten Schwachstellen ansetzt: klare Logiken, transparente Berechnung und eine für alle Beteiligten verständliche Darstellung der leistungsbezogenen Vergütung.
Heute basiert die Vergütung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Werkstatt konsequent auf drei Faktoren:
Quantität
Qualität
Weiterbildung
Diese drei Dimensionen bilden zentrale Leistungsaspekte der Werkstattarbeit ab und sind systematisch hinterlegt. Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl der Kriterien, sondern auch, dass sie sichtbar und nahezu in Echtzeit nachvollziehbar sind.
Für die Monteure bedeutet das: Sie können bereits vor Monatsende erkennen, wo sie stehen und welche Prämienhöhe bei entsprechender Leistung erreichbar ist. Leistung und Vergütung hängen jetzt direkt zusammen.
Dass neue Vergütungssysteme auf Skepsis stoßen können, ist bekannt. Umso bemerkenswerter ist die Resonanz aus der Belegschaft. Laut Lena Hellermann liegt der Erfolg auch an der engen Begleitung durch das maXzie-Team, nicht nur an der Software selbst.
Die Einführung wurde als Veränderungsprozess begleitet, nicht nur als technisches Projekt abgewickelt. Die Belegschaft fühlte sich abgeholt, verstanden und professionell unterstützt. Besonders hervorgehoben werden:
das aktive Mitdenken des Projektteams
das Teilen von Erfahrungen aus anderen Prämiensystemen
eine hohe Hilfsbereitschaft
eine klare Haltung, die erfolgreiche Umsetzung in den Mittelpunkt zu stellen
Ein Monteur brachte es in einem Zitat auf den Punkt: Er verglich maXzie mit einem früheren Prämiensystem eines Premiumherstellers und bewertete die neue Lösung als deutlich besser, vor allem weil vor Monatsende sichtbar wird, was erreichbar ist.
Neben der positiven Wirkung auf die Mitarbeitenden zeigt sich ein deutlicher Effekt auf der administrativen Seite. Der manuelle Excel-Aufwand wurde massiv reduziert, Berechnungen sind konsistent und nachvollziehbar im System hinterlegt.
Für HR bedeutet das weniger operative Belastung, mehr Sicherheit in der Berechnung und eine bessere Grundlage für Kommunikation und Weiterentwicklung der Vergütungssystematik.
Für das Management entsteht eine neue Steuerungsfähigkeit: Leistung wird sichtbar, und Vergütung lässt sich erklären und überprüfen.
Ein zentraler Lernpunkt aus dieser Fallstudie: Die Modernisierung einer Prämiensystematik ist auch eine Frage der Kommunikation, nicht nur des Konzepts oder der Software.
Vergütung bleibt ein sensibles Thema. Umso wichtiger ist es, Veränderungen transparent zu erklären, Rückfragen ernst zu nehmen und Mitarbeitende aktiv einzubeziehen. Die Schulungen durch maXzie, die Lena Hellermann besonders hervorhebt, spielten dabei eine entscheidende Rolle.
Für die F/G/M Mettchen Müller GmbH ist die Einführung von maXzie im Werkstattbereich der Anfang, nicht der Abschluss. Perspektivisch sollen weitere Zielprämiensystematiken aus den Bereichen Service, Verkauf und Administration in das System integriert werden.
Ziel ist es, für alle Arbeitsbereiche attraktive, leistungsorientierte und faire Vergütungsangebote zu entwickeln, auf einer gemeinsamen digitalen Plattform.
Diese Case Study zeigt, was möglich ist, wenn Vergütung als gestaltbares System verstanden wird und nicht als notwendiges Übel behandelt wird. maXzie hat bei der F/G/M Mettchen Müller GmbH dazu beigetragen, Transparenz, Fairness und Effizienz miteinander zu verbinden. Und zwar nicht durch abstrakte Versprechen, sondern durch eine konkrete Lösung, eingebettet in professionelle Begleitung und offene Kommunikation.
Vergütung schafft Vertrauen, wenn sie verstanden wird.
Wenn Du Dich fragst, ob maXzie auch in Deinem Unternehmen Vergütung transparenter, fairer und gleichzeitig leichter steuerbar machen kann, lass uns ins Gespräch kommen!
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