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Weihnachtsgeld - Über das Geschenk am Jahresende

Fabian Weimann
#Sonderzahlung#Weihnachtsgeld#Bonus#Wertschätzung#Motivation

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Im letzten Quartal des Jahres taucht sie gerne einmal auf – die Frage zur willkommenen Sonderzahlung am Ende des Jahres: “Was ist eigentlich mit dem Weihnachtsgeld dieses Jahr?” Aber wer weiß genau, was es damit eigentlich auf sich hat? Zeit, das Thema einmal locker, aber fundiert aufzudröseln.

Was ist Weihnachtsgeld eigentlich — und woher kommt es?

Kurz gesagt: Weihnachtsgeld ist eine Sonderzahlung des Arbeitgebers zum Jahresende. Es hat keine einheitliche gesetzliche Definition — Zweck und Höhe variieren je nach Branche, Betrieb oder Tarif.

Historisch ist die Idee älter als man glaubt: Sonderzuwendungen zu Jahresendzeiten gab es schon in vorindustriellen Zeiten (z. B. Weihnachtsboxen) und wurden im Zuge der Industrialisierung und später durch Tarifverträge institutionalisiert. In Deutschland verbreitete sich die Weihnachtszuwendung besonders im 20. Jahrhundert als Instrument zur Mitarbeiterbindung.

Gibt’s ein Anrecht darauf?

Nein — es gibt kein generelles gesetzliches Recht auf Weihnachtsgeld. Ob jemand Anspruch hat, regelt sich über Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder individuelle Arbeitsverträge — oder durch das, was die Rechtsprechung „betriebliche Übung“ nennt. Wenn ein Arbeitgeber eine Leistung wie Weihnachtsgeld über mehrere Jahre hinweg vorbehaltlos zahlt, kann daraus ein Anspruch entstehen.

Quick Facts: Die wichtigsten Fakten

Weihnachtsgeld vs. Urlaubsgeld vs. Bonus

Diese Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Kurz die Abgrenzung:

Weihnachtsgeld: Einmalige Jahresendzahlung, oft als Anerkennung oder Zuschuss zu Feiertagsausgaben. Zeitpunkt: November/Dezember.

Urlaubsgeld: Ebenfalls eine Sonderzahlung, aber typischerweise zur Urlaubszeit ausgezahlt (zweckgebunden für Erholungsaufwand). Kein gesetzlicher Anspruch, ähnlich wie beim Weihnachtsgeld.

Bonus (oder andere variable Vergütung): leistungs-, erfolgs- oder perfomanceorientiert — an Ziele, Umsatz, Performance geknüpft; regelmäßiger Bestandteil von Vergütungssystemen, kann aber auch einmalig sein. Anders als Weihnachtsgeld sind Boni oft an konkrete Zielmetriken geknüpft.

Vom Geschenk zur Strategiekomponente

Viele Firmen hinterfragen heute, ob pauschales Weihnachtsgeld noch zeitgemäß ist. Statt einmaliger Geschenke setzen sie auf zielorientierte Jahresboni oder wertorientierte Vergütungsmodelle, die Leistung, Kompetenzen oder Wertebeiträge einbeziehen. Der Grund: Mitarbeitende wünschen sich nachvollziehbare, faire und individuelle Anerkennung – und Arbeitgeber wollen Anreize schaffen, die langfristig wirken. Das Weihnachtsgeld kann hier als Baustein einer größeren Vergütungsstrategie dienen, nicht als isolierte standardisierte Sonderzahlung.

Kurzfazit

Weihnachtsgeld ist ein populäres, aber rechtlich nicht einheitlich geregeltes Instrument. Es kann Mitarbeitende motivieren und binden — oder, wenn undurchsichtig gehandhabt, zu Streit führen. Wer klare Regeln setzt und transparent kommuniziert, schafft Vertrauen.

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