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(EU) 2023/970 - Entgelttransparenz als Chance für faire Vergütung und zukunftsfähige Vergütungsstrukturen

Dr. Jonas Berberich
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Lesedauer: ca. 8 Minuten

Der Beginn eines neuen Jahres ist traditionell eine Phase, in der nicht nur Privatpersonen sondern auch Unternehmen ihre Prioritäten neu ausrichten, Budgets planen und Prozesse kritisch analysieren. Gerade mit der anstehenden Entgelttransparenz-Richtlinie lohnt es sich, nun auch die Vergütungsstruktur auf den Prüfstand zu stellen.

Ein konsequenter Einstieg zu Beginn des Jahres wirkt wie ein strategischer Reset: gewachsene Boni-, Prämien- und Zulagenmodelle können kritisch hinterfragt, modernisiert und strukturiert werden. Damit wird aus regulatorischer Pflicht ein strategischer Vorteil: für Fairness, Nachvollziehbarkeit und Arbeitgeberattraktivität.

Rahmendaten der Richtlinie

Die Richtlinie heißt offiziell Richtlinie (EU) 2023/970, auch bekannt als Entgelttransparenzrichtlinie.

Sie wurde 2023 verabschiedet und ist seitdem in Kraft; die Mitgliedsstaaten müssen sie spätestens bis 7. Juni 2026 in nationales Recht umsetzen.

Ziel der Richtlinie ist es, den Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit“ verbindlich durch Transparenz- und Durchsetzungsmechanismen zu unterstützen.

Inhalt und Ziele der Richtlinie

Die Richtlinie adressiert mehrere zentrale Bausteine, um Lohndiskriminierung zu verhindern und Entgelttransparenz zu gewährleisten.

Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Gleichbehandlung sollen durch die neue Richtlinie nicht nur Leitprinzipien bleiben, sondern rechtsverbindlich werden.

Variable Vergütung im Fokus: Warum Boni, Prämien & Co. nun zählen

Ein zentraler Punkt: Die Richtlinie definiert „Entgelt“ umfassend — nicht nur als Grundgehalt. Entgelt umfasst dementsprechend alle Komponenten: Grundgehalt als auch Boni, Prämien, Zulagen, Sonderzahlungen und sonstige variable oder ergänzende Vergütungen.

Das heißt konkret:

Unternehmen müssen offenlegen, wie variable Vergütung berechnet wird. Beschäftigte haben ein Auskunftsrecht auf diese Informationen.

Die zugrunde liegenden Kriterien müssen objektiv und geschlechtsneutral sein (z. B. Leistungskennzahlen, Zielvereinbarungen, Umsatz, KPI-Messgrößen). Wenn variable Vergütung systematisch Unterschiede verursacht, muss das gerechtfertigt oder korrigiert werden. Insbesondere komplexe variable Vergütungssysteme stehen unter besonderer Beobachtung.

Für alle Unternehmen mit variablen Vergütungsmodellen bedeutet das: Eine transparente, dokumentierte, nachvollziehbare Gestaltung ist Pflicht — nicht freiwillig.

Konsequenzen für Unternehmen

Damit verbunden sind: zusätzlicher Aufwand, Datenpflege, ggf. organisatorische Veränderungen — aber auch eine Chance, Vergütung fairer und moderner zu gestalten.

Kritik und Perspektiven aus unterschiedlichen Blickwinkeln

Argumente für die Richtlinie

Kritikpunkte und Herausforderungen

Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist

Der Jahresanfang 2026 bietet Unternehmen eine seltene Chance: Sie können Vergütungssysteme nicht nur anpassen — sie können sie neu denken.

Ein struktureller Neustart, der variable Vergütung transparent, nachvollziehbar und gerecht gestaltet. Nicht als lästige Pflicht, sondern als strategischer Vorteil: faire Vergütung, stärkere Arbeitgeberattraktivität, Leistungsnachvollziehbarkeit und Compliance in einem.

Wer jetzt proaktiv handelt, kann nicht nur rechtliche Risiken vermeiden, sondern auch eine Unternehmenskultur stärken — Vertrauen bei Mitarbeitenden aufbauen, Klarheit schaffen und das Vergütungssystem als positives Markenzeichen positionieren.

Letztlich: Veränderung braucht Mut und Aufwand — der Jahresbeginn bietet das Momentum, um beides mit System anzugehen.

Warum maXzie ein klarer Wettbewerbsvorteil ist

Für Unternehmen, die variable Vergütung nutzen oder planen, ist maXzie kein „nice to have“, sondern ein strategischer Hebel:

Mit maXzie können Unternehmen nicht nur reagieren — sie können aktiv gestalten. Sie verwandeln regulatorische Anforderungen in strategische Vorteile: faire Vergütung, transparente Prozesse und moderne HR-Politik.

Fazit & Empfehlung

Die Entgelttransparenzrichtlinie 2023/970 ist kein bloßes „Nice-to-have“, sondern ein verbindlicher Rechtsrahmen mit weitreichenden Konsequenzen — insbesondere für Unternehmen mit variablen Vergütungsmodellen. Wer frühzeitig handelt, minimiert Risiken und kann zugleich Fairness, Transparenz und Arbeitgeberattraktivität steigern.

Nutze also den Jahresanfang 2026 als Gelegenheit — starte mit Analyse, Dokumentation und Neuaufbau der Vergütungssysteme. Und setze auf moderne Tools wie maXzie, um Compliance, Transparenz und Effizienz zu verbinden.

Erfahre jetzt mehr und buche gleich dein unverbindliches Kennenlernen. Wir freuen uns auf Dich!

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